Die Kreditaufnahme zur Baufinanzierung ist einer der größten Schritte, die man in seinem Leben gehen kann. Zumindest ist es ein finanzanziel großer, wie bindender und langfristiger Schritt. Es ist aber auch jene Kreditart, die am häufigsten in Anspruch genommen wird.

Es haben sich aber auch mittlerweile einige Prograe etabliert, die für das Bauen der eigenen vier Wände Zuschüsse vorsehen, so z.B. wenn man ein Energiesparhaus bauen möchte oder in seiner Bauung Solarenergie mit einbezieht. Es bietet sich daher an, nach jenen Programmen zu Suchen und Ausschau zu halt. Denn damit verbunden sind akttraktive und kostensparende Zuschüsse und Einsparungen.

Riester überzeugt

Hinsicht Zuschüsse und Einsparungen hat sich das Riester-Prgramm als eines der beliebtesten und begehrtesten im Rahmen der Baufinanzierung durchgesetzt und etabliert. Mehr und mehr deutsche greifen auf einen Riesertvertrag statt eines typischen Baukredits zurück. Die Vorteile liegen auf der Hand: Rieser bietet geringere Zinssätze als klassische Immobilienfinanzierungen und -kredite. Bei einem Riestervertrag werden einem noch zusätzlich Zuschüsse vom Staat gewährleistet. Dazu kommen Steuervorteile.

Zu Riester wechseln

Riester ist noch nicht so lange auf dem Immobilienmarkt geläufig. Doch das System hat sich etabliert und wird von vielen Deutschen angenommen und genutzt. Wer seinen Immobilienkredit vor Riester aufgenommen hat oder bei Abschluss nicht über die Riester-Option Bescheid wusste, hat nun die Möglichkeit von seinem ursprünglichen Kredit- und Baufinanzierungsdarlehnen nach Riester zu wechseln. Baukredite können so aufgelöst werden, bzw. in einen neuen riester-Vertrag überführt werden.

Wer wechseln möchte, der hat jedoch einige Aspekte zu beachten. Einer jener Aspekte ist u.a., dass die zu finanzierende Immobilie nach 2007 erworben worden sein muss. Alle Bauprojekte, die vor 2007 liegen und begonnen haben, können nicht in einen Riestervertrag überführt werden. Eine weitere Vorschrift, die sogar gesetzlich verankert ist, die es zu befolgen gilt, ist die Pflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung. Hier ist eine Verlinkung zwischen staatlicher Baufinanzierung und Kreditvergabe zu erkennen. Es ist fraglich, was mit dem Bauobjekt passiert, wenn zum Zeitpunkt des Todes des Bauherren und Kreditnehmers, der Riesterkredit noch nicht beglichen worden ist. Doch für Prognosen und Rückschlüsse ist das staatlich finanzierte Risterprogramm noch zu jung.

Sind diese beiden Aspekte erfüllt, so steht einer Umscheibung des klassischen Bauvertrags und -kredits in ein Riesterdarlehnen nichts mehr im Wege. Das Darlehnen ist in den meisten Fällen wesentlich günstiger und daher attraktiver als die klassischen Großkredite oder Baukredite.

Ein jeder Bauinteressierte sollte daher einen potentiellen Wechsel in Erwägung ziehen. Warum? Man spart tatsächlich bares Geld. Es wird nicht nur eine Umlegung vorgenommen, sondern es wird tatsächlich Bares gespart. Zieht man einen Wechsel in Betracht, so findet man Ansprechpartner bei seiner Hausbank oder auch bei einer Bausparkasse. Hier wird beraten, geholfen und gemeinsam ein Wechsel geplant. Im Vordgerund steht ein einfacher und unproblematischer Wechsel mit einer adäquaten Lösung für alle Beeiligten.

Was ist nicht so gut bei der Riesterfinanzierung?

Wer einen Riestervertrag zur Immobilienfinanzierung abschließen möchte, der haftet mit seiner Altersversorge. Denn die gesetzliche Rentenversicherung ist Pflicht, möchte man einen Riestervertrag abschließen. Damit einhergehend ist verbunden, dass bei einem Verkauf der Immobilie die Zulagen wie auch der Eigenbetrag nicht ausgezahlt werden können, sondern lediglich in einen anderen Riestervertrag angelegt werde können. Das Geld bleibt somit dem Kreditinsitut, über den der Reistervertrag abgeschlossen wurde, vorbehalten. Eine clevere Geldbindung seitens der Insitutionen.

Selbst bei Vermietung des Riesterobjekts, ist der Förderbetrag in einem neuen Riestervertrag anzulegen. Ein System, das sich selbst finanziert, ohne das der Kreditnehmer Möglichkeiten hat auf diese Geldbeträge zuzugreifen. Wer nicht in einen neuen Riestervertrag investieren möchte, der muss die staatlichen Zuschüsse und Förderungen, die sich aus Zulagen und Steuervorteilen ergeben, zurückzahlen. Ein Ausweg aus diesem Gebundenheitsdilemma ist lediglich über eine befristete Vermietung möglich. Doch auch hier greift eine gesetzliche Regelung. Denn bis zum 67. Lebensjahr muss das Riester finanzierte Bauobjekt wieder bezogen worden sein.